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Hier könnt Ihr die Tour verfolgen. Wir werden versuchen, so oft es geht Standort, Infos und Zustand des Bullis hier aktuell einzustellen.

 

 

Hallo! Rudi und Grobi waren zur letzten Tour Besprechung in Dresden, gleichzeitig Probefahrt des Bullis.

Der Wagen läuft.

 

Teil der Verpflegung ist schon gebunkert.

 

Auto hat ein Dachfenster bekommen, eine Armlehne und einen Kartenhalter....

 

29.10.2008

Der Countdown läuft. Heute fangen wir an, unser Auto zu packen. Viele, viele Sachen müssen verstaut werden. Sprit, Ersatzreifen, Kochgeschirr, viele Sachspenden und, und, und.

 

31.10.2008

Bulli ist pickepacke voll! Abfahrt um 6.00 Uhr bei Rudi. Gut, dass es endlich los geht...

Erstes "Blitz-Foto" für Grobi um 8.40 Uhr in Nordhausen. Der Bulli ist einfach zu schnell...

13.00 Uhr Ankunft in Dresden mit Eis und Schnee unterwegs; - 6 ° C

Ein Team hatte nach 280 km bereits einen Totalausfall! Die beiden stehen mit Koffern und Zelt in Dresden und suchen jetzt eine Mitfahrgelegenheit. Das Orga-Team fährt mit einem neuen Geländewagen, gesponsert von VW... der soll allerdings wieder mit zurückkommen.

 

01.11.2008

Nach einer Nacht mit wenig Schlaf in einer herunter gekommen Jugendherberge geht es um 8.30 Uhr Richtung Bayern. Haben viele nette Leute dabei. Heinz (74) und Horst (so um die 60) aus Hamburg z.B.  versorgen uns unterwegs mit Kaffee. Etappenziel: Hohberg. Empfang durch die Afrika Gambia Hilfe e.V. mit Vorstellung der einzelnen Teams. Übernachtung in einer "Mehrzweckhalle". Ein paar Bier sollen diesmal für mehr Schlaf sorgen..

 

02.11.2008

Die erste Nacht im Bulli sehr gut geschlafen. Heute steht eine lange Etappe bevor. Über 800 km nach Angouleme, Frankreich. Der Tross wird immer größer, fahren allerdings nur höchstens 100 km/h durchschnittlich. Wird also ein langer Tag...

Mittags unterwegs 1. Suppen-Mahlzeit auf dem Gaskocher gekocht. 15 ° C, Stimmung immer noch klasse. 21.30 Uhr endlich am heutigen Ziel angekommen! Jetzt nur noch was essen und dann in die Koje..

 

03.11.2008

6.30 Uhr On the road again... Bei Regen mit einer kleinen Truppe Richtung Bordeaux.

890 km über die Pyrenäen bis Madrid. Hoffentlich schafft das der Bulli.

Um 19.00 Uhr noch 100 km bis Madrid. 20 cm Schnee am Straßenrand, aber die Straßen sind frei.

Nach einer kleinen Ehrenrunde mitten durch das Verkehrschaos von Bilbao 21.00 Uhr dann Ankunft in Madrid, 12 ° C.

 

04.11.2008

7.00 Uhr unterwegs Richtung Granada. Nach einer Stunde Horst und Heinz mit Defekt an ihrem Bulli verloren. Sie wurden von ADAC versorgt und sind wieder unterwegs.

17.00 Uhr auf dem Camping-Platz von San Roque angekommen. 20 ° C.

Das Paar mit dem Totalausfall am ersten Tag ist übrigens mit einem Golf III wieder im "Rennen".

 

05.11.2008

Letzter Einkauf erledigt und alles gebunkert. Die Fähre geht um 17.00 Uhr. Windige Überfahrt mit ordentlich Seegang. 20.00 Uhr in Marokko angelegt (Ortszeit im Land 19.00 Uhr). Die Karawane ist jetzt komplett und hat heute noch 100 km vor sich.

 

06.11.2008

Gut gefrühstückt, aber die sanitären Anlagen auf dem Campingplatz sind der Hammer! Die Fahrt geht Richtung Marrakech. Jetzt wirds den beiden schon zu warm...

Rudi ist zum "Maut-König" ernannt worden. Er hat es irgendwie geschafft, einige Maut-Stellen gleich zweimal zu durchfahren.

 

07.11.2008

Ruhetag in Marrakech. Eine ganz andere Welt... Kaffee trinken am "Platz der Gehängten". Abends ist ein gemeinsames einheimisches Essen am Marktstand geplant. Wird sicher interessant. Stimmung immer noch bestens.

 

08.11.2008

Die Fahrt geht Richtung Essouaiera, dann entlang der Küste. Etappenziel: Sidi-Moussa Plage Aglou (Nähe Agadir), ca. 550 km. Außentemperatur 29 ° C, im Bulli sind es jetzt 46... Die Strassen werden schlechter. Mittags frischen Fisch gegessen. Abends Camping mit 20 Fahrzeugen direkt am Atlantik. Alle schlafen in Zelten; Rudi und Grobi schlafen immer noch bestens im Wüstenbulli.

 

09.11.2008

9.00 Uhr Ortszeit geht es weiter Richtung Tan Tan. Bei klasse Wetter und guter Laune starten die beiden erstmal alleine, damit sie keinen Lager-Koller bekommen. Die Fahrt geht teilweise durch die West-Sahara, noch ohne Sand aber stundenlang weit und breit nichts. Nur eine Teerstraße und ab und zu mal ein Kamel, das über die Straße läuft. 30 ° C, im Auto 50. Haben einen Aussteiger getroffen, der seine Zelte in Deutschland abgebrochen hat und seit 10 Monaten unterwegs ist. Er will mit dem Fahrrad die Welt bereisen. Rudi und Grobi waren sich nicht sicher, welcher Wochentag heute ist, der Weltenbummler wusste wohl nicht mal den Monat... Zum Abendessen gibts Kamel mit Reis. Klasse Campingplatz direkt am Meer.

 

10.11.2008

Alles bestens. Um 10.00 Uhr schon 23 Grad. Abfahrt Richtung Dakhla, ca. 580 km. Die Straßen werden kleiner und schlechter. Zwischenstopp durch eine Polizeikontrolle. Einige Ausweise werden kontrolliert und dann kanns weiter gehen.

 

11.11.2008

Erstmal wird ausgeschlafen und dann beginnen die Vorbereitungen für fünf Tage Wüste: alle sind nochmal am Umbauen, Festzurren und Wasser und Sprit bunkern... und am Strand wird schonmal das Fahren im Sand geübt. Abends dann Outdoor-Camping direkt am Meer mit gemeinsamem Couscous-Essen.

 

12.11.2008

Aufbruch Richtung mauretanische Grenze. 16.00 Uhr (OZ) Ankunft am Tagesziel und Outdoorcamping 50 km vor der Grenze. Mal wieder eine Polizei-Kontrolle, da vermutet wird, jemand hätte militärische Einrichtungen gefilmt...

 

13.11.2008

Die erste Nacht in der Wüste war klasse! Rudi und Grobi haben eine riesen Düne bestiegen mit einer irren Aussicht (Aufstieg ca. 20 Min.). Auf der Düne hat man aber nicht nur beste Fernsicht sondern auch noch einige Balken Empfang auf dem Handydisplay. Könnte gut sein, dass wir erst in einigen Tagen wieder ein Lebenszeichen von den beiden bekommen. Zur Einreise nach Mauretanien wird der Tross so sechs bis acht Stunden an der Grenze festgehalten werden. In Mauretanien Treff mit den Guids, die die Karawane weiter durch die Wüste führen werden. Outdoor-Camping an der "großen Düne" (Koordinaten N 20°  56.847  W 016 °  26.918).

 

14.11.2008

In Gruppen aufgeteilt geht's südlich durch den Sand. Seit gestern nichts gehört von der Wüstenpost...

 

15.11.2008

Wo sie wohl sind?

 

16.11.2008

Hurra, sie leben noch! Die Karawane ist gestern abend an der Küste angekommen. Zweimal haben Rudi und Grobi die Wüstenpost in den Sand gesetzt und mussten sich wieder ausgraben. Die Kupplung macht ein paar Probleme und fast hätten unsere Experten ein Rad verloren... Aber die letzten Tage waren "total geil". Nachdem morgens 30 Autos ausgegraben sind und ausgiebig gebadet wurde, warten alle auf Ebbe, damit die Fahrt am Strand entlang in wildem Tempo weiter nach Nouakchott gehen kann.

 

17.11.2008

9.00 Uhr und schon 28 °C. Wird ein heißer Tag! Wieder mal einkaufen, tanken und Reifen aufpumpen. (Im Sand fährt es sich besser mit weniger Luft). Dann gehts auf einer schlechten Straße Richtung St. Louis. Ausreise Mauretanien und Einreise Senegal (neue Fotos aus der Wüste). 17.00 Uhr nach ca. 370 km Ankunft an der Grenze zu Senegal. Sehr, sehr heiß.

 

18.11.2008

Ruhetag in St. Louis (Zebrabar). Boot fahren, Kaffee trinken und bei 30 ° C ist ausruhen angesagt.

 

19.11.2008

Der Endspurt ist jetzt nur noch ein Kinderspiel. Eskortierte Fahrt mit Ausreise Senegal und Einreise Gambia.Wg. der Staubwolken bleiben die Fenster zu. Echtes Sauna-Feeling. Nachmittags mitten in einem Dorf den Unterfahr-Schutz verloren... 17.30 Uhr (Ortszeit) ist die Grenze von Gambia erreicht. Während der Wartezeit wird der Konvoi von unzähligen farbigen Kindern umringt, die alle nach Geschenken schreien. Bis zur Fähre nach Banjul sind es sicher noch zwei Stunden. Wird also nochmal spät. Nach ca. 520 km heute: Zieleinlauf!!!

 

20.11.2008

In Banjul angekommen aber schlechter Handy-Empfang. Alle angekommen und haben den Staub der letzten Tage erstmal abgewaschen... Stimmung immer noch bestens. Abends Welcome-Party im "Amsterdam Dophin". Da denkt wohl keiner an Winterreifen und Weihnachtsgeschenke...

 

21.11.2008

Heute haben die beiden Medikamente an ein Krankenhaus und Spielsachen an eine Schule übergeben.

 

22.11.2008

Heute stand auf dem Programm die Besichtigung einer Schlangen-Farm und Baden im 28 °C warmen Meer...

 

23.11.2008

Toller Erfolg bei der Versteigerung. Der alte Postbulli ist für 4.500 Euro versteigert worden! Der höchste Betrag, der bei einer solchen Versteigerung je geboten wurde und sicher eine große Unterstützung für die Hilfsorganisationen vor Ort.

 

24.11.2008

18.20 Uhr Rückflug ab Banjul über Dakar und Madrid in die Heimat. Morgen um 11.20 Uhr müssten die beiden wieder in Düsseldorf sein. Zieht Euch warm an!